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25. Juni 2010

Junge Liberale fordern Leistung statt Quote - Länder gehen falschen Weg

Die Jungen Liberalen (JuLis) Oberbayern kritisieren die Pläne der Justizminister der Länder zur Einführung einer Frauenquote in Spitzenpositionen börsennotierter Unternehmen.
 
Eine solche gesetzliche Regelung ist nach Ansicht des Vorsitzenden, Christian Schnorbusch (23), nicht zielführend: „Quoten sind diskriminierend und würden das Ansehen von weiblichen Führungskräften schwächen. Auch wenn eine weibliche Bewerberin aufgrund ihrer Qualifikation für eine leitende Position ausgewählt wird, würde sie unter dem Lichte einer staatlichen Regelung dennoch als Quotenfrau wahrgenommen."

Marilyn Repp (21), Beisitzerin im Vorstand und Kreisvorsitzende in Pfaffenhofen, schließt sich der Kritik an: „Eine staatlich festgelegte Quote steht im absoluten Widerspruch zum Leistungsprinzip. Ausschlaggebend für die Beurteilung von Bewerberinnen und Bewerbern muss deren Qualifikation sein und nicht deren Geschlecht, Herkunft oder Religion. Eine Bevormundung durch den Staat ist daher weder wünschenswert noch sinnvoll.“
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